Dr. Hesse klärt auf

Warum zu viele Katzen unter Billig-Futter leiden und wie man gutes Futter erkennt
( inkl. pers. Beratung)

Beitrag von Dr. Andrea Hesse, Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen

Bekannt aus:

Warum gutes Katzenfutter so wichtig für unsere Vierbeiner ist.

Katzen sind von Natur aus Fleischfresser und benötigen eine Ernährung, die sich an ihren ursprünglichen Bedürfnissen orientiert.

Dennoch enthalten viele handelsübliche Futtersorten einen hohen Anteil an Getreide, Zucker oder pflanzlichen Bestandteilen. Diese Zusammensetzung entspricht nicht immer dem, was Katzen für eine langfristig ausgewogene Ernährung benötigen.

In meiner täglichen Arbeit sehe ich häufig Katzen mit Themen wie Übergewicht, Haut- und Fellproblemen oder empfindlichem Stoffwechsel. Dabei spielt die Fütterung oft eine wichtige Rolle.

Ein hochwertiges Katzenfutter zeichnet sich durch einen hohen Anteil an tierischen Proteinen aus und kommt ohne unnötige Zusätze wie Zucker oder Getreide aus. So kann die Ernährung optimal auf die Bedürfnisse der Katze abgestimmt werden.

Auch wenn manche Futtersorten besonders gut angenommen werden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Zusammensetzung – denn nicht alles, was gern gefressen wird, ist automatisch die beste Wahl für die Gesundheit.

Für Verbraucher ist es jedoch nicht immer leicht, die Qualität eines Futters auf den ersten Blick zu erkennen:

  • Deklarationen sind oft schwer verständlich oder wenig transparent
  • Testergebnisse bewerten nicht immer die artgerechte Zusammensetzung im Detail
  • Große Marken setzen häufig stärker auf Marketing als auf hochwertige Inhaltsstoff

Keine Zeit zu lesen? Hier gehts direkt zu meiner Empfehlung

ANIfit überzeugt mich dabei durch sorgfältig ausgewählte Zutaten und eine ausgewogene Zusammensetzung.

5 Punkte, mit denen du jedes Katzenfutter in 10 Sekunden entlarven selbst kannst.

1

Erster Inhaltsstoff = Fleisch. Nicht "Fleischmehl" oder "tierische Nebenerzeugnisse"

Die Zutatenliste ist wie eine Rangliste – was ganz oben steht ist auch am meisten drin. Bei gutem Katzenfutter sollte an erster Stelle IMMER Fleisch stehen und nicht “Tierische Nebenerzeugnisse”

2

Kein Zucker, Kein Getreide. Zucker macht Katzen süchtig - kein Scherz.

Katzen können Süße gar nicht schmecken, denn ihr Geschmackssystem ist nicht darauf ausgelegt. Aber warum ist Zucker überall drin? Es löst im Gehirn einen Dopamin Kick aus – genau wie bei uns Menschen. Deine Katze will also immer mehr davon, obwohl es der Körper gar nicht braucht. Die Folge: Diabetes, Übergewicht und kaputte Zähne.

3

Hoher Feuchtigkeitsanteil. Katzen trinken wenig, daher ist Nassfutter Gold wert.

Katzen trinken Evolutionsbedingt zu wenig. Viel zu wenig. Daher sind Katzen bei Trockenfutter dehydriert – jeden einzelnen Tag.

4

Offene Deklaration. "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" = Billigabfall wie XYZ

wie oben schon beschrieben verschleiern viele Futterhersteller die Inhaltsstoffe würdest du eine Tiefkühlpizza kaufen bei der auf der Zutatenliste steht “Zutaten und Lebensmittelerzeugnisse”? Wohl eher nicht.

4

Hoher Proteinwert - mindestens 60-70% tierisches Eiweiß

Protein ist der Treibstoff deiner Katze. Nicht Kohlenhydrate, auch kein Fett – sondern Proteine. Unter 70% Protein ist das Katzenfutter alles andere als Artgerecht

Als Tierärztin habe ich mir die Deklarationen von über 50 Katzenfutter Marken angeschaut

und eine Liste aus 4 wirklich (!) hochwertigen zusammengestellt, die man ohne Bedenken füttern kann. Platz 1 bekommen selbst meine zwei kleinen Tiger.

Platz 1: Anifit - Der absolute Testsieger

Das beste Katzenfutter auf dem deutschen Markt

Warum Anifit gewonnen hat:

4.8/5 (16.938 Bewertungen)

Das beste Katzenfutter auf dem deutschen Markt

Platz 2: Strayz - Das Bio-Katzenfutter mit Herz

Für alle, die Bio Qualität und soziales Engagement schätzen

Warum Strayz Platz 2 ist:

Nachteile (ehrlich):

4.8/5 (16.938 Bewertungen)

MjamMjam ist okay, aber enttäuscht bei genauem Hinsehen. Der hohe Brühe-Anteil streckt den Fleischgehalt künstlich. Daher nur bedingt empfehlenswert.

Platz 3: MjamMjam - Gut, aber mit Schwächen

Naturnahe Rezepturen, aber mit Optimierungspotential

Warum MjamMjam Platz 3 ist:

Nachteile (ehrlich):

Unser Urteil:

MjamMjam ist okay, aber enttäuscht bei genauem Hinsehen. Der hohe Brühe-Anteil streckt den Fleischgehalt künstlich. Daher nur bedingt empfehlenswert.

Platz 4: Animonda Carny - Budget Option

Günstig, aber mit deutlichen Schwächen

Warum Carny Platz 4 ist:

Nachteile (ehrlich):

Unser Urteil:

Carny ist das “Fast Food” der Katzenfutter – immer noch besser als Whiskas, aber weit entfernt von Artgerecht. Wenn das Budget knapp ist, dann wäre es okay – aber langfristig könnte Carny zu Mangelerscheinungen führen.

Mein persönliches Fazit als Tierärztin

Es ist meine persönliche Herzensmission als Tierärztin zum Thema Katzenfutter aufzuklären, da man der Futterindustrie leider nicht mehr trauen kann.

Denn auch ich habe Fehler gemacht:

Meine beiden Katzen Luna & Peps bekamen die ersten 5 Jahre ihres Lebens Standard Supermarkt-Futter: Whiskas, Felix und zwischendurch mal Sheba. Eben alles, was im Fernsehen beworben wurde. Ich dachte, als Tierärztin weiß ich es besser – aber ich habe mich auch von der Industrie täuschen lassen.
Als ich meine zwei kleinen Tiger dann auf Anifit umgestellt habe, sind sie regelrecht aufgeblüht:

Aktivität

Plötzlich jagen sie wieder durch die Wohnung wie ein Kitten. Vorher lagen sie nur auf der Couch.

Fell

Das Fell hat plötzlich wieder geglänzt. Vorher war es einfach nur stumpf.

Verdauung

Der Stuhlgang sieht endlich wieder gesund aus. Verdauungsprobleme und Erbrechen gehören der Vergangenheit an.

Gesundheit

Sie nehmen mehr Flüssigkeit auf und sind aktiver. Das Nassfutter deckt ihren Flüssigkeitsbedarf und die Nieren werden dadurch entlastet.

Die unbequeme Wahrheit:

Billigfutter macht unsere Tiere krank.

Wie würdest DU dich fühlen, wenn du jeden Tag McDonald's essen müsstest?

Am ersten Tag:

😋 Lecker!

Am ersten Tag:

😋 Lecker!

Am ersten Tag:

😋 Lecker!

Am ersten Tag:

😋 Lecker!

Daher meine Herzensempfehlung: Anifit Nassfutter in Lebensmittelqualität

Warum Anifit?